Zur Projektförderung durch die Peter-Hesse-Stiftung grundsätzlich:
In den ersten Jahren nach der Stiftungsgründung wurden in Haiti unterschiedliche Kleinprojekte für notleidende Kinder gefördert. Seit Beginn der jeweils einjährigen Ausbildung von Montessori Lehrerinnen und Lehrern im Jahr 1986 werden dort jedoch nur noch Montessori-Vorschulprojekte nach dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe in jeweils angepasster Weise gefördert. Dies erfordert bisher alle verfügbaren Mittel. Darum war eine über dieses Kernengagement in Haiti hinausgehende Förderung anderer Projekte bisher nicht möglich.

Zur Förderung der Montessori-Lehrerinnen-Ausbildung und Vorschul-Gründung in Haiti:
Studien-Bewerber(innen) um kostenlose Studienplätze müssen ihre Motivation, dauerhaft in Vorschulklassen für arme Kinder zu arbeiten, glaubhaft durch bisheriges Engagement nachweisen und von einem seriösen Vorschulträger, meist einer kirchlichen oder kommunalen Gruppe, schriftlich empfohlen werden. Wir schließen dann – bei ausreichender intellektueller Eignung – mit den Bewerber(inne)n und mit deren Entsendergruppen einen schriftlichen Vertrag, der z. B. besagt, dass Diplome erst nach einem Jahr Tätigkeit in der jeweiligen Montessori-Vorschule ausgehändigt werden. Der Vertrag kommt auch nur dann zustande, wenn gesichert erscheint, dass die Trägergruppe dann tatsächlich eine Vorschule oder Vorschul-Klasse für arme Kinder eröffnet.
Finanzielle Zuwendungen an die Trägergruppe erfolgreicher Studien-Absolvent(inn)en zur Gründung (oder Erweiterung) einer Montessori Vorschule werden jeweils individuell – je nach Bedürftigkeit – vereinbart, nie jedoch ohne zumutbare Eigenleistung der Trägergruppe. Als Faustregel gilt die Übernahme der halben Sachkosten, z. B. in Form von Baumaterial und/oder Holz für die einfache Klassenmöblierung. Festbestandteil unserer Hilfe ist neben der freien Ausbildung von Projekt-Lehrer(inne)n nur das importierte Montessori-Lehrmaterial.

Hilfe zur Selbsthilfe außerhalb des Schulprogramms:
Nur um Engpässe in engagierten Selbsthilfe-Initiativen zu beseitigen und bei bewiesener Eigenleistung bleiben wir zusätzlich hilfsbereit – je nach finanziellen Möglichkeiten.

Mit der Fertigstellung des Montessori-Lehrer-Handbuches "Atelier Montessori" im Jahr 2007 ist eine durch die knappen Mittel begrenzte Mitförderung entsprechender Montessori-Vorschul-Projekte auch in den frankophonen Ländern Afrikas möglich geworden. Nach der Fertigstellung einer englischen Version, "Montessori Workshop" im gleichen Jahr 2007 kann dieses Engagement grundsätzlich auch auf anglophone Länder, insbesondere in Afrika, ausgeweitet werden – immer vorausgesetzt, dass die Finanzmittel dies erlauben. Ein Anfang ist mit einem Lehrer(innen)-Ausbildungsprogramm der Peter-Hesse-Stiftung in der Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) gemacht – s. hierzu Montessori-Projekt(e) in Afrika. So können die in Haiti gemachten Erfahrungen und speziell die beiden Sprachversionen des Handbuches für die Lehrer-Ausbildung – kulturell angepasst – auch global genutzt werden.
Dafür ist die Peter-Hesse-Stiftung offen für geeignete, finanzkräftige Partner, speziell in Afrika aber auch darüber hinaus. Die Kooperation und Partnerschaft mit den Éducateurs sans Frontières (EsF) der Association Montessori Internationale (AMI) kann dies organisatorisch erleichtern.

Zur Förderung der Montessori-Lehrerinnen-Ausbildung und Vorschul-Gründung in Haiti:
Studien-BewerberInnen um kostenlose Studienplätze müssen ihre Motivation, dauerhaft in Vorschulklassen für arme Kinder zu arbeiten, glaubhaft durch bisheriges Engagement nachweisen und von einem seriösen Vorschulträger, meist einer kirchlichen oder kommunalen Gruppe, schriftlich empfohlen werden. Wir schließen dann - bei ausreichender intellektueller Eignung - mit den BewerberInnen und mit deren Entsendergruppen einen schriftlichen Vertrag, der z.B. besagt, dass Diplome erst nach einem Jahr Tätigkeit in der jeweiligen Montessori-Vorschule ausgehändigt werden. Der Vertrag kommt auch nur dann zustande, wenn gesichert erscheint, dass die Trägergruppe dann tatsächlich eine Vorschule oder Vorschul-Klasse für arme Kinder eröffnet.

Finanzielle Zuwendungen an die Trägergruppe werden jeweils individuell - je nach Bedürftigkeit - vereinbart, nie jedoch ohne zumutbare Eigenleistung. Als Faustregel gilt die Übernahme der halben Sachkosten, z. B. in Form von Baumaterial und/oder Holz für die einfache Klassenmöblierung. Festbestandteil unserer Hilfe ist neben der freien Ausbildung nur das Montessori-Lehrmaterial.

Hilfe zur Selbsthilfe außerhalb des Schulprogramms:
Nur um Engpässe in engagierten Selbsthilfe-Initiativen zu beseitigen und bei bewiesener Eigenleistung bleiben wir zusätzlich hilfsbereit.

nach oben